... Guggenmusik

Ihren Ursprung hat Guggenmusik im alemanischen Raum. Bereits im 16. Jahrhundert wurde sie erstmals erwähnt, als man zur Karnevalszeit mit Rasseln, Blecheimern, Trommeln, Kuhglocken und Pfeifen umherzog, um die Wintergeister zu vertreiben. Schon damals verwendete man Masken und Kostüme um die Geister zu verschrecken. Verkleidet wurde sich dafür mit Tüchern, Lumpen oder Tüten.
Der Begriff “Gugge” steht im alemanischen für Tüte.
Bei Guggenmusik handelt es sich um eine stark rhythmisch unterlegte Blasmusik, die gekonnt auf ihre eigene Art “falsch” gespielt wird. Das heißt , die Melodie wird durchaus erkannt, klingt aber schräg. Dabei wird sie von einer sehr guten Rhythmussektion dominiert und vorangetrieben. So entsteht eine wilde, mitreißende Musik, laut und mit Begeisterung aus dem “Bauch herraus” gespielt. Die Musiker sind zudem fantasievoll verkleidet und maskiert.
Besonders während der “närrischen Zeit” sowie auf Platz- und Straßenfesten darf die Gute-Laune-bringende Guggenmusik nicht fehlen.